Geschenk der Freundin

Arbeit: Das Arbeiten war in den Mai-Wochen völlig angenehm, was vor allem an den vielen Feier- oder Brückentagen lag. Abgesehen davon habe ich mich jetzt, eineinhalb Monate nach meinem ersten Arbeitstag, ganz gut in meiner neuen Agentur eingelebt und mich in die Projekte eingearbeitet, so dass sich jetzt langsam aber sicher eine gewisse Routine einstellt – was ich sehr angenehm finde.
Ich habe mir den Wiedereinstieg in die digitalen Medien schwieriger vorgestellt, aber vielleicht hat sich in den eineinhalb Jahren, in denen ich im Print-Bereich gearbeitet habe, doch nicht so viel getan – abgesehen von dem aufkommenden App-Thema. Gefühlt zumindest.

Blog(welt)/Philosophie: Irgendwie kam ich die letzte Woche nicht wirklich dazu, zu bloggen, was meistens daran lag, dass ich viel weg war. Das war im Mai besonders häufig, und ich merke erst jetzt, dass ich nicht alles auf einmal machen kann: bloggen, weggehen, diverse mediale Themen für den oder den zu erledigen und nebenher noch ‘ne Sprache lernen – irgendwie fehlt mir gerade die Zeit, so für mich selbst.

Ego: Hab jetzt beschlossen, mir nächste Woche eine Fahrschule zu suchen und mich anzumelden (so viel zum Thema “mehr Zeit für mich”). Ich meine, von nix kommt ja nix, außerde brauche ich jetzt ein neues Ziel, weil am Mittwoch nächste Woche meine letzten zwei Stunden Russisch stattfinden werden. Ich freue mich schon besonders auf die Theorie und den Tag, an dem ich in der Stadt irgendeinem die Vorfahrt nehmen werde und das Auto zu Schrott fahre. Abgesehen bin ich mit den ganzen Teenagern ja in ganz guter Gesellschaft.

Kunstgriff: Ich habe beschlossen, mir ein kleines Portfolio zu basteln. Wollte ich ja schon immer, aber erst jetzt habe ich mir hierfür zwei tolle Gründe ausgedacht: erstens, ich kann und muss endlich mal meine ganzen Projekte sortieren, aufbereiten und präsentieren. Und zweitens, ich setze mich intensiv mit HTML5/CSS3 auseinander.

Musik: Ich zog mir neulich sehr viel Musik von einem Kollegen, in dessen Sammlung sich auch das Album “Santogold” von Santigold befand. Ich schmiss mir das Album aus dem Grund auf den iPod, weil mir last.fm die Musik öfter beim Hören über den Player vorschlug. Es ist wirklich verdammt lange her, als mich ein Album so geflasht hat – es ist großartig, etwas alt, passt aber gut zum langsam aufkommenden Sommer.

Narf!: Das, was die Apple-Menschen an der neuen Kamera am iPhone gut gemacht haben, hätten Sie an der anderen Kamera (ihr wisst schon, die, mit der man sich selbst fotografieren kann) mal genauso gut machen können. Außerdem meint der Freund, ich würde zu viel meckern.

Rückblende: Ich war heute auf dem Pfingstmarkt in der Heimat, um mich mal wieder richtig vollzufressen die Familie zu besuchen und mit dieser über den Markt zu schlendern. Leider wurde der Plan vereitelt, weil wir meinten, wir müssten uns mit Freunden vier Flaschen Wein und einen Teil schwäbischen Whiskey reinpfeifen. War also mehr ein Katerfrühstück in der prallen Hitze, was nicht sonderlich zum Wohlergehen unserer beigetragen hat. (Außerdem bekam ich Sonnenbrand.)

Nomnomnom.

Trotzdem haben wir es geschafft, einmal komplett über den Trödelmarkt zu laufen, bei dem ich jedes Mal mit mir ringe, “Zelda – Ocarina of time” für meinen Nintendo 64 zu kaufen. Für 18 Euro. Bin aber jedes Jahr zu geizig dafür. Ich bin ein Banause.

Skurril: Ich hab gerade irre Lust auf Crêpes.

Übrigens ist das Dingsda auf dem Titelbild ein Käse mit Käse-Aufspieß-Stäbchen drin. Ist es nicht wundervoll? Bekam ich von meiner besten Freundin mit dem Kommentar: “Als ich es sah, musste ich an Dich denken – außerdem sah die Verkäuferin so aus, als glaubte sie nicht mehr daran, das Ding loszuwerden.”

flattr this!


schick mir bitte das album per brieftaube!

  

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Super-Käsedingens! Und viel Glück für ein günstigeres Ocarina of Time. Teilweise echt unglaublich, was die alten Spiele kosten. Für Secret of Mana hätte ich fast mal 35 Euro hinblättern müssen. SNES-Spiel! Hab’s dann einfach für die Wii runtergeladen, für 8 Euro oder so.

  

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Crêpes. Jetzt. Mit Nutella. Gibt es irgendwo ein Crêpes-Lieferdienst?

  

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Laura: schick mir bitte das album per brieftaube!

Sie haben Post.

stiller: Teilweise echt unglaublich, was die alten Spiele kosten.

Zelda finde ich besonders hart. Das kostet online teilweise noch mehr. -.-

Morten: Crêpes. Jetzt. Mit Nutella. Gibt es irgendwo ein Crêpes-Lieferdienst?

Wenn nicht, wäre es eine Marktlücke. :kls

  

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