Achtung, Spoiler-Gefahr. (Ich bemühe mich aber.)

Six Feet Under
Six feet under, Staffel 1: ✯✯✯✯✯✯
Six Feet Under ist meine absolute Serie, weil sie für gestörte und sehr emotionale Menschen wie mich geschaffen wurde. Da ich den Bestattungsberuf sowieso sehr interessant finde, war das sogar der eigentliche Grund, die Serie zu schauen.
In der ersten Staffel geht es um Familie Fisher, deren Familienoberhaupt plötzlich stirbt, und jeder auf seine Art und Weise versucht, damit klar zu kommen – und somit das Schicksal aller verändert. Jedes Familienmiglied hat seine eigene Geschichte und Probleme, mit denen es zu kämpfen hat: Nate ist ein Mann in den Fast-Vierzigern, der noch immer nicht erwachsen zu sein scheint, sein Bruder David ist sehr christlich und schwul, und versucht es zu verstecken, Clare, das Nesthäckchen, ist ein Teenager und Außenseiter mit den alltäglichen Problemen, Mutter Ruth muss plötzlich ohne ihren Mann klarkommen und weiß gar nicht richtig, wie das eigentlich geht. Hinzu kommen viele großartige Nebenfiguren.
Themen sind Verlust, Angst, Tod, Liebe, Nähe und allen voran: die Suche nach sich selbst. Außerdem hat meiner Meinung jeder Charakter in der Serie einen gewaltigen Schaden, was diese einfach sehr menschlich und sympathisch macht. Man leidet mit, will dem oder anderen einfach nur in die Fresse hauen, sich mit ihm freuen oder ihn trösten und sagen: “Es wird alles gut.” Man kann sich mit vielem indentifizieren, und irgendwie ist es schön zu wissen, dass man nicht der einzige Mensch mit Problemen ist.
Mein Mitbewohner J. fragte mich irgendwann mal: “Ich habe das Gefühl, in der Serie wird ständig nur geweint.” Tatsächlich ist die Serie immer wieder sehr emotional, aber die Mischung daraus und viel, viel schwarzem Humor macht sie zu einem echten Glanzstück.

LOST

LOST, Staffel 1: ✯✯✯✯✯✯
LOST war eigentlich nie mein Fall. Meine Gedanken hierzu waren immer: “Äh, LOST, ich meine, keine Lust, interessiert mich nicht so. Was ‘n da die Story? Und ich meine … MYSTERYSERIE?” Daher dachte ich auch nie darüber nach, sie anzusehen, bis mein Mitbewohner U. sie mir dringlichst empfohlen hat.
Mich haben die ersten beiden Folgen, die in erster Linie erst mal alle Charaktere und “die Insel” einführte, extrem gefesselt, was mir bei Serien nicht wirklich oft passiert – außerdem war es einfach mal “was anderes”. Die Story besteht nicht nur aus der geheimnisvollen Insel-Absturz-Story, sondern steckt auch in den Geschichten der einzelnen Charaktere – allen voran Jack, dem “Anführer” der Gruppe – die als Flashbacks auftreten, ihre Handlungen und ihr Sein erklären und sich mit dem Haupthandlungsstrang, dem der Insel, verweben. Somit werden nach und nach Geheimnisse gelüftet und der Aha-Effekt provoziert, was eigentlich gar nicht zulässt, die Serie langweilig zu finden. Bei LOST wird die Spannungskurve immer extrem aufgebaut, bis zur letzten Serie der letzten Staffel, um in der nächsten Staffel gelüftet werden. (Ich hatte alle sechs Staffeln übrigens in zweieinhalb Monaten durch. Und danach war ich auch durch. Großartige Serie.)

Alle Serien hier im Überblick.

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Die dritte Lost-Staffel ist einfach großartig!

  

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Lost hat mich bisher noch nicht überzeugt. Die andere Serie kenn ich gar nicht.

  

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6 Feet under hört sich gut an! Mit Lost konnte ich aber noch nie etwas anfangen ;)

  

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Ines: Die dritte Lost-Staffel ist einfach großartig!

Das stimmt.

Chrissy: Lost hat mich bisher noch nicht überzeugt.

Michi: Mit Lost konnte ich aber noch nie etwas anfangen ;)

SCHAU ES! TU ES!

Michi: 6 Feet under hört sich gut an!

Empfehle ich noch mehr als LOST.

  

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